E, 10. September 2014

ENGOs

ENGOs ist der Welt-Klima-Diplomatie eine Abkürzung für environmental non-governmental organisations – Umweltorganisationen, die bei den Vereinten Nationen einen Beobachterstatus für die UN-Klimaverhandlungen beantragt haben. Aus Deutschland nehmen neben Germanwatch, WWF, Greenpeace, BUND oder Nabu auch regelmäßig Entwicklungsorganisationen wie Oxfam, Brot für die Welt oder Care an den Klimagipfeln teil.

Die ENGOs unterhalten auf den Klimagipfeln jeweils ein eigenes Hauptquartier, wo sie ihre Aktionen verzahnen, Wissen austauschen und Bürodienstleistungen anbieten. Auch gibt es Partnerschaften zwischen Nord- und Süd-ENGOs sowie ein eigenes Magazin, das die ENGOs auf den Klimakonferenzen publizieren.

Neben den ENGOS gibt es auf den --> Klimakonferenzen auch die Interessengruppen der

BINGOs (business and industry non-governmental organisations), die Lobbyisten der Industrie,

TUNGOs (trade union non-governmental organisations), Abgesandte von Gewerkschaften,

RINGOs (research and independent non-governmental organisations), Wissenschaftler, und schließlich die

YOUNGOs (youth non-governmental organisations), Vertreter von Jugendorganisationen. Beim Klimagipfel 2009 in Kopenhagen erhielt die Jugend zum erste Mal bei den UN einen offiziellen Beobachterstatus als "Jugend-Nichtregierungsorganisation" erhalten.