W, 10. September 2014

Wärmestrahlung

Jeder Körper, jedes Gas und jede Flüssigkeit strahlt (wenn sie sich nicht gerade am absoluten Nullpunkt der Temperatur (etwa -272 Grad Celsius) befinden) Energie in Form von elektromagnetischen Wellen ab. 

Die Zusammensetzung des abgestrahlten Wellenlängenspektrums und Energiedichte der Strahlung hängen von der Temperatur des Körpers und dessen chemischer Zusammensetzung ab.

Berechnet wird dies durch die sogenannte Stefan-Boltzmann-Gleichung, die die thermisch abgestrahlte Leistung im Verhältnis zur Temperatur eines Körpers beschreibt.

Wärmestrahlung ist nicht an Materie gebunden (die Sonne schickt ihre Energie via Wärmestrahlung über viele Millionen Kilometer zur Erde) im Gegensatz zu Wärmeleitung,  - fachdeutsch Konduktion -  die atomare Gitterstrukturen gebunden ist und im Gegensatz zur Konvektion, der Wärmestrümung, die flüssige oder gasförmige Materie notwenidgerweise nutzt.